Freitag, 13. februar 2009
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Dunkel ist es, kalte Nacht.
Finstere Gedanken werden wach.
Süße Melodie
die einst gewesen
in böser Wehmut nun verwesen.
Der Seele Schrei sucht seinen Weg
Der Seele Heil am Abgrund steht
Eine Stimme kräftig und doch so zart ertönt
alles Schlummernde in mir verhöhnt
Verzeih, oh Vater wer spricht zu mir?
Die Stimmt gleicht gewiss nicht dir.
Und such ich auch sie zu erkennen
will sie sich nicht beim Namen nennen
Verhüll nicht länger dein Gesicht
Sag, oh sag wer zu mir spricht.
Spricht nur Böses, sprichts im Guten
Möcht' die Nacht zum Tage rufen.
Böse Gedanken durch dich erweckt
schleichend durch den ganzen Raum erstreckt
Sag unbekannte Stimme, was suchst du zur Abendstund' noch hier
entfachst Verwirrung der erschöpften Seele in mir
Sag unbekannte Stimme weißt du was du tust
wenn du verborgene Träume, gefallene Hoffnungen rufst?
Gewaltig dringst du tief hinein
und möcht' meine Seele so stark noch sein
Betäubend ruftst du alte Stunden
lässt mich spüren vergessene Wunden
Kann nicht schlafen, möcht' nicht wachen
Die Stimme über meine Gedanken herrschen lassen
Stund für Stund vergehn im Dunkeln
seh doch kein Licht der Hoffnung funkeln.
Zu mächtig ist die Stimme eingedrungen
hat Herrschaft über meine Seele errungen.
Sag oh Vater wann ist es Tag,
sodass es Licht zu werden vermag.
Sag oh Vater wer spendet Trost noch mir
wenn der Tag den Kampf gegen die Nacht verliert?
Sag oh Vater wer spendet Trost noch mir
wenn grausame Dunkelheit das einzige hier?
(c) Bina
von Bina
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veröffentlicht in: Literatur
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